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M68000 Prozessor-Die Das modulare Konzept des NKC erlaubt auch den Austausch der Prozessorplatinen. Neben den verschiedenen Varianten mit dem Z80 Mikroprozessor kamen eine Reihe von Platinen masierend auf der Motorola 60000 Familie auf den Markt.

Gegenüber dem Z80 hatten die 68000 Prozessoren von Motorola wesentliche Vorteile. Die Menge adressierbaren Speichers wurde durch die Erweiterung des Adressbusses auf 20 Bit breite auf insgesamt 1 MByte aufgestockt. Zudem zeichnet sich der 68000 durch viele interne 32-Bit Register, viele Adresseierungsarten und leistungsfähige Befehle aus.

Alle 68000 Prozessoren arbeiten intern mit einem 32-Bit Datenbus und 32 Bit breiten Registern. Nach außen waren verschiedene Prozessortypen erhältlich, die mit unterschiedlich breitem physikalischen Datenbus arbeiteten. Der 68000 bietet einen 16 bittigen Datenbus, der 68020 einen 32 bittigen Datenbus und der 68008 einen Datenbus mit einer Breite von 8 Bit. Die Varianten, die mit einem schmaleren Datenbus arbeiten, erreichten den Zugriff auf Daten und Befehle durch mehrfachen aufeinanderfolgenden Speicherzugriff. Das hatte leider auch zur Folge, dass die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei Verwendung des 68008 extrem einbrach.

Trotzdem fand der 68008, der extern einen nur 8 Bit breiten Datenbus besitzt, die häufigste Verwendung im NDR-Klein-Computer. Diese Ausbaustufe konnte ohne Änderungen am Bussystem und mit nur geringen Änderungen an einigen anderen Baugruppen verwendet werden.

Später wurde auch eine CPU-Karte mit dem Prozessor 68000 angeboten, die mit einem doppelreihigen Buskonnektor versehen war und nur auf eine besondere Buskarte eingesetzt werden konnte, die den Datenbus in zwei Hälften aufteilt. Alle Speicherkarten mussten im System dann doppelt (für die untere und obere Hälfte des Datenbusses) eingesetzt werden.

So bestand die Möglichkeit, auf beiden Seiten der geteilten Buskarte baugleiche Speicherkarten einzusetzen. Die Peripheriekarten durften natürlich jeweils nur einfach ins System eingebaut werden. Diese Karten wurden jeweils nur auf der Seite mit den geradzahligen Adressen eingesetzt. Das Grundprogramm ab der Version 4.3 war in der Lage, mit den unterschiedlichen Adressen für die Peripheriebausteine umzugehen.

Für den 68020 Prozessor, der schon mit einem 32-Bit Datenbus arbeitete, entwickelte RDK eine Prozessorkarte in doppelter Breite, die auf zwei Datenbusse gesteckt werden konnte. Soweit mir bekannt ist, ist das der weiteste Ausbau, der jemals erreicht wurde.



M68008 GehäuseDer Motorola 68008 wurde in der Bauform DIP (Dual InLine Plastic) mit 48 Anschlüssen geliefert. Dieser Prozessor fand auf der Baugruppe CPU68K Verwendung. Weitere Informationen zum 68008 finden sich bei den Datenblättern, den verschiedenen anderen Dokumentationen und natürlich in der Beschreibung der Baugruppe CPU68K. In kommerziellen Computern fand der 68008 hauptsächlich im Sinclair QL eine Verwendung.


M68000 GehäuseDer Motorola 68000 wurde ebenfalls in der Bauform DIP, diesmal jedoch mit 64 Anschlüssen verwendet. Dieser Chip weist schon eine gewaltige Baugröße auf. Der 68000 wurde auch in vielen kommerziellen Computern (Atari ST, Amiga, Apple Macintosh) sowie in vielen Spielhallengeräten verwendet.


Für den Motorola 68020 stehen mir bezüglich der Verwendung innerhalb des NDR-Klein-Computers leider keine Informationen zur Verfügung. Sobald ich mit weiteren Informationen dienen kann, werden diese hier nachgereicht.