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Jede Eingabe-/Ausgabe-Baugruppe wird durch eine oder mehrere Portadressen angesprochen. In jedem System stehen 256 Portadressen zur Verfügung, die ohne Überschneidung auf die verschiedenen Baugruppen aufgeteilt wurden. Bei einem 68006 System mit CPU68K werden die Portadressen in den oberen Speicherbereich eingeblendet, so dass nicht der gesamte Adressraum von 1 MByte für Speicher zur Verfügung steht. Real gehen von dem gesamten Adressraum 64 KByte für die 256 Portadressen verloren, da mindestens eine Baugruppe ROA64 nicht eingesetzt werden kann. Der Mikroprozessor Z80 verwendet zur Ansteuerung der Eingabe-/Ausgabe-Baugruppen spezielle Portbefehle. Dadurch gehen keine der wertvollen 64 KByte Speicheradressen für die Adressierung der Baugruppen verloren. Die Prozessoren 68008, 68000 und 68020 verwenden unterschiedlich breite Datenbusse. Daher sind die in den Speicher eingeblendeten Portadressen je nach verwendetem Prozessor unterschiedlich. Beim 68008 werden aufeinanderfolgende Adressen verwendet, wie sie in der nachfolgenden Tabelle gezeiht sind. Beim 68000 werden die Portbaugruppen nur auf gerade Adressen gesteckt. Die Adressen der Tabelle müssen mit dem Faktor 2 multipliziert werden. Beim 68020 müssen die Adressen der Tabelle mit 4 multipliziert werden, so dass sich die Ports über einen Adressraum von 1 KByte erstrecken. Bei Systemen mit dem Z80 Prozessor sind solche Unterschiede nicht zu beachten, da alle Baugruppen über spezielle I/O-Befehle angesprochen werden. Die Adressen in der Tabelle entsprechen direkt den zu verwendenden Portadressen.
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